Montag, 26. Oktober 2009

Geht Roger Waters mit The Wall auf Tour?



Im aktuellem Mojo Magazin denkt Roger Waters ernsthaft darüber nach "The Wall" wieder live zu spielen, mit oder ohne David Gilmour!! Vielleicht hat er ihn sogar schon zu dieser Idee befragt! Nun ich kann mir denken was Gilmour darauf wahrscheinlich antwortet. Aber noch ist ja alles sehr sehr vage. Waters erwähnt noch, dass man weiteres Filmmaterial von den Pink Floyd Konzerten 1980/81 "gefunden" hat und diese gerade bearbeitet werden.

Ende November wird das Album 30 Jahre alt, meine Güte wo geht die Zeit bloß hin, "The Wall" ist zweifelsohne ein Meilenstein, vielleicht das Meisterwerk von Waters. "The Wall" war das Album das mich endgültig zum Pink Floyd Fan machte und "Another Brick in the Wall" der größte Pink Floyd Hit aller Zeiten!

Ich habe The Wall 1990 in Berlin live erlebt. Was aber meiner Meinung nach sicher nicht vergleichbar mit Konzerten 1980/81 war. Ich würde mich über "The Wall" Konzerte freuen, keine Frage.

Angenommen Waters würde wieder losziehen mit "The Wall", wie sieht eure Meinung diesbezüglich aus? Über den Erfolg einer solchen Tournee sind wir uns denke ich einig. Es würde eine große Nachfrage auf solche Tickets geben!? Es wäre natürlich wunderbar wenn er Nick Mason und David Gilmour für den einen oder anderen Gastauftritt überzeugen könnte.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Archive 20.10.2009 München Backstage Werk



Gestern war es endlich so weit! Archive Konzert in München! Und so machten wir (Maria, Ernst, Werner) uns aus den weiten des Salzkammerguts nach München auf. Dank der guten Wegbeschreibung fuhren wir wie auf Schienen auf Münchens Mittleren Ring direkt zum Konzertort, dem Backstage! Wir waren etwas zu früh dran und wurden von Einheimischen auf ein uriges Lokal, das den schönen Namen „Ewiges Licht“ trug verwiesen. Dort angekommen vertrieben wir uns bei kulinarischen Köstlichkeiten wie Penne in Lachsrahmsoße, Chili con carne und Brezelsuppe die Wartezeit.

Als wir um 20:15 Uhr wieder zum Backstage kamen mußten noch die Karten gekauft werden bevor das ausverkauft ist! Die Konzerthalle füllte sich schnell, schätze das rund 800 Leute Archive sehen wollten! Als wir den Konzertsaal betraten spielte bereits die Vorband BirdPen, an deren Mikrofon Dave Pen von Archive steht. Kurz nach 21 Uhr begannen Archive ihr Konzert mit dem Titelsong ihres aktuellen Albums „Controlling Crowds“. Danach folgte beinahe das komplette Album in einem Stück. Das eine Band ihr aktuelles Album komplett durch spielt, das kommt nicht sehr oft vor.


Maria Q die den Song "Collapse/Collide" auf dem Album "Controlling Crowds" singt, bei dieser Tour jedoch fehlrt wurde dank der Technik auf die Leinwand "gebeamt". Das funktionierte meiner Meinung nach ganz prächtig.

Presseberichte die das erlebte ziemlich perfekt beschreiben:

Archive im Backstage - Elegisches Kopfkino
Süddeutsche Zeitung
Als unverzichtbares Rückgrat dessen, was man den "Archive-Sound" nennen könnte: elegische Klangteppiche, die motivisch an Pink Floyd, Radiohead oder Massive Attack erinnern und immer wieder durch Rap-Einlagen, Synthiebeats, Gitarrenattacken und Stroboskopgewitter aufgelockert, verstärkt oder aufgebrochen werden.


Ein Fest für die Augen, ein Schmaus für die Ohren
Welt online von Nadine Lischick
Dabei nehmen Archive keinerlei Rücksicht auf den Fan alter Tage: Eiskalt spielen sie die ersten neuen Stücke ihres im März erschienenen, sechsten Albums "Controlling Crowds Part I-III" hintereinander weg, nur um zwei Stücke des gerade erschienenen "Controlling Crowds Part IV" folgen zu lassen. Fast alle fangen sie leise und behutsam an und steigern sich zu einem wütenden Gewitter. Das klingt mal wie eine moderne Version von Pink Floyd, dann wie der Soundtrack zu einem Psychothriller.






Werner, Maria und Ernst















Fotos Werner Haider

Samstag, 17. Oktober 2009

Frank Zappa Night: Wickerl Adam & Conrad Schrenk 16.10.2009 Ebensee Kino

Wickerl Adam eröffnete das Konzert mit ein paar einleitenden Worte. Er meinte das im Publikum bestimmt 80% Zappalogen seien, die alle Songtexte und deren Hintergründe in sich inhaliert hätten. Nun, ich kann nicht für die anderen sprechen, aber auf mich traf diese Feststellung sicher nicht zu. Das einzige das ich, als "Floydologe" mit Sicherheit von Frank Zappa (21.12.1940 - † 4.12.1993) wusste, war das er 1969 einen legendären Auftritt mit einer Band namens Pink Floyd hatte. Gemeinsam musizierte man im belgischen Amougies eine der längsten "Interstellar Overdrive" Versionen die dieses insturmentalstück je erfuhr. Ob dies die vielen Zappalogen wussten?


Wickerl Adam mit bunten Hemd.


Conrad Schrenk

Guitarhero Conrad Schrenk der musikalische Leiter überzeugte vollkommen. Einige der grandiosen Solos teilte er sich mit der Gitarristin Jil Y Creek.


Besetzung: Wickerl Adam: MC, vocals, Peter Dürr, Angie Reisinger, Anzo Morawitz: vocals, Conrad Schrenk, Jil Y Creek: guitar, Hannes Kerscher: keys, Werner Laher: bass, Christoph Ettl: percussion, marimba, Siggi Meier: drums


Keine Zappalogen aber trotzdem sehr beeindruckt: Werner und Heinrich

Am Ende blieb nur die Feststellung, das wir ein tolles Konzert mit noch tolleren Musikern gesehen zu haben. Und das uns der guten Frank Zappa ans Herz gelegt wurde. Ich werde mich mal m Internet nach ihm erkundigen!

Weitere Infos über die Band findet ihr unter:
http://www.myspace.com/sexwithoutnailsbrosis

Pressetext: Nun haben sich Adam und Schrenk mit ihrer aus grandiosen MusikerInnen zusammengesetzten Formation SEX WITHOUT NAILS BROSIS an ein neues Programm herangewagt und spielen sich durch vier heute klassisch zu nennende Zappa-Alben aus den 1970er Jahren: Im Zentrum des Programms steht "Roxy & Elsewhere" (1973/74 live eingespielt mit den vielleicht besten MOTHERS OF INVENTION, die es je gab). Darum gruppieren sich Stücke aus "Apostrophe (')" (einem zappatypisch sarkastisch-jazzrockenden Werk aus 1974), "Sheik Yerbouti" (dem vielleicht kommerziellsten Werk, aus 1979), und "You Can't Do That On Stage Anymore Vol. 2 - The Helsinki Concert" (einem schwindelerregend temporeichen Werk aus 1974). Wir begegnen im Laufe des Abends also "St. Alfonzo", "Father O'blivion" und "Uncle Remus" - um uns schlussendlich zu fragen: "Why does it hurt when I pee"?

Es besteht kein Zweifel, dass SEX WITHOUT NAILS BROSIS auch diese Herkulesaufgabe meistern werden und Zappas komplexe Kompositionen auf höchstem musikalischem Niveau über die Rampe bringen. Empfehlungsschreiben von ehemaligen Zappa-Mitstreitern sind wohl der beste Beleg für diese These:

"If you enjoy the zany, candid variety of Frank Zappa's compositions, you have to experience this theatrical contribution by SEX WITHOUT NAILS BROS. It doesn't get any better. I loved it." (Napoleon "Murphy" Brook, Zappa-Musiker 1972-1976)

"The band played their asses off, and the whole experience was incredibly moving for this Zappa fan. I wish Frank could have seen this." (Mike Kenaelly, Zappa-Musiker 1986-1988)