Sonntag, 31. August 2008

Die Besten 20 Pink Floyd Songs.

Auf Anregung und weil auch gerade das englische Uncut Magazin die "30 Greatest Songs" von Pink Floyd erhoben hat, frage ich euch mal nach euren 20 Lieblingsliedern. Die Leser des Uncut Magazins kürten "Shine On You Crazy Diamond" zur Nummer 1. Das freute David Gilmour sehr, er hätte sich auch so entschieden. Nick Mason hingegen liebt es "Set The Controls For The Heart Of The Sun" zu spielen.

Ich habe mich jetzt spontan entschieden, sozusagen aus dem Bauch heraus. Meine "Top 20 Pink Floyd Songs" sieht folgendermaßen aus:

01. Comfortably Numb
02. Shine On You Crazy Diamond
03. Echoes
04. High Hopes
05. Childhoods End
06. Atom Heart Mother
07. Any Colour You Like
08. Brain Damage
09. Eclipse
10. Careful with that Axe, Eugene
11. Dogs
12. Pigs
13. Welcome To The Machine
14. Goodbye Blue Sky
15. Empty Spaces
16. The Fletcher Memorial Home
17. Is There Anybody Out There?
18. Hey You
19. Free Four
20. Have A Cigar

Sendet mir eure Liste per Email oder schreibt sie in euren Kommentar. Ich werde die "Top 20" in einigen Tagen veröffentlichen.

Dienstag, 26. August 2008

Pink Floyd - Polarpreis 2008


Mason, Reene Fleming und Waters. Foto: Leif R Jansson/Scanpix

Pink Floyd erhalten heute den Polarpreis in Stockholm. Sicher auch für Pink Floyd eine große Ehre, von König Gustav die Auszeichnung entgegen zunehmen! Interessant natürlich auch wie offensichtlich auch hier die Spaltung der Band sichtbar wird. Während Nick Mason und Roger Waters an der Zeremonie teilnehmen haben es Gilmour und Wright vorgezogen der Feier fernzubleiben.

Montag, 25. August 2008

On An Island oder On An Dark Side?


Und ewig schwelgt dieser Gilmour / Waters Zwist dahin. Auch wenn er inzwischen von den beiden nicht mehr offensiv ausgetragen wird, so diskutierten und streiten zuweilen die Fans stellvertretend darüber, wer der bessere „Pink“ oder „Floyd“ sei. 2006 fand das mit den Tourneen der beiden eine Fortsetzung. Ich möchte kein Öl ins Feuer gießen, aber doch anhand der letzten Tourneen einen Vergleich ziehen. Wobei ich mich auf die musikalischen Darbietungen beziehe.

Ich erinnere mich an das Jahr 1999 zurück, als ich wegen Waters nach Amerika und Kanada reiste! Endlich kehrte Waters wieder auf die Bühne zurück. Meine Freude war sehr groß endlich von „Amused To Death“, für mich sein bestes Soloalbum, etwas live zu hören. Im Laufe der Tour gab es mit „Each Small Candle“ sogar die Premiere eines neuen Songs! 2000 sah ich weitere Konzerte in den USA, unter anderem die beiden im Madison Square Garden. Selbstverständlich war ich 2002 bei seiner ausgedehnten Europa-Tour etliche male live dabei! Mit Freude erinnere ich mich an die Waters Konzerte in Wiesen und Budapest oder an Masons Gastauftritt in London.

2006 waren Waters und Gilmour auf Tournee. Nachdem ich beide gesehen habe, Waters in Verona 2006 und London 2007 und 2008, Gilmour habe ich 2006 einige Male gesehen, war für mich klar, dass ich Gilmour ganz klar bevorzuge. Während ich mich bei den Gilmour Konzerten nie nach Waters am Bass sehnte, war das umgekehrt sehr wohl der Fall. Gilmours Stimme aber vor allem seine Solos, Gesang, Sound blieben von Waters und seiner Band unerreicht. Das ganze wurde noch durch Waters Songliste verstärkt, weil er beinahe ausschließlich Pink Floyd Material und kaum Solostücke spielte. Vom Amused To Death Album gab es nur mehr Perfect Sense. Leaving Beirut der einzig neue Song war für mich noch das interessanteste. Für mich waren Gilmours Floyd-Songs Darbietungen die die nach Floyd klangen, bei Waters kam es mir ab und zu so vor, als ob ich mir eine Coverband ansah. Das Gilmour sein neues Album im ersten Teil komplett spielte, in alter Floyd-Manier, brachte ihm obendrein meinen Respekt.

Gilmour scheint mit seinem Album "On An Island" und Tour 2006 dort angelangt zu sein wo er immer schon sein wollte. Interessant finde ich auch seine Äußerung, dass die Tour 2006 für ihn die Beste von all seinen Tourneen gewesen ist! Und für mich, als Fan der nicht nur zu einem Konzert geht sondern sich mehrere reinzieht, war das auch so. Ich hoffe wirklich, dass wenn Waters wieder auf Tour geht, er sich künstlerisch wieder nach vorne bewegt mit einem neuen Album, dann werde ich sicher auch wieder begeistert sein. Immerhin habe im Zeitraum von 1999 – 2008 über 30 Waters Konzerte gesehen.

Schreibt doch eure Meinungen zu diesem Thema.

Foto: David Gilmour Burg Klam 2006 - Bas Swanenberg, Roger Waters Barcelona 2007 - Renate Schneider

Donnerstag, 21. August 2008

The Blue

Ganz große Klasse! Einfach genial zu sehen wie David Gilmour "The Blue" spielt! Ich bin schwer begeistert von den bisher veröffentlichten Filmaufnahmen aus Danzig! Ich war schon gespannt wie Gavin Elder der z.b. die The Barn Sessions 2007 filmte und die Tour-Dokumentation auf der Remember That Night DVD (und Gilmour bei seinen Auftritten seit 2005 mit seiner Kamera auf den Fersen klebt) im Vergleich zu David Mallet (Pulse, In Concert, Remember That Night) einen Konzertfilm anlegt.



Wie gefallen euch die bisherigen Danzig Ausschnitte "The Blue", "This Heaven" und "A Great day For Freedom"?

Mittwoch, 20. August 2008

Neil Young - Berlin Zitadelle 19.8.2008


Neil Young & Electric Band
Berlin Zitadelle 19.8.2008

Songliste:

Hey Hey, My My
Love And Only Love
Everybody Knows This Is Nowhere
I've Been Waiting For You
Powderfinger
Spirit Road
Cortez The Killer
Cinnamon Girl
Helpless
Mother Earth
The Needle And The Damage Done
Unknown Legend
Heart Of Gold
Old Man
Get Back To The Country
Just Singing A Song **
Sea Change **
Cowgirl In The Sand
Rockin' In The Free World

Zugabe
A Day In The Life

** neuer Song

Bericht & Fotos Ina Wagner

Schon gegen 17 Uhr trafen wir uns am Einlass der Spandauer Zitadelle. Gegen 17.45Uhr suchten wir uns einen Stehplatz direkt mittig vor der Bühne. Wir standen ca. nur 20m vom späteren Hauptdarsteller entfernt.

Neil Young und Band erschienen genau 19.55Uhr und erfreuten uns bis 22.10Uhr. Unser 9. Konzert dieses Jahres kann man zu den absoluten Highlights zählen. Wir sind keine intensiven N.Y. Fans und Kenner und so wurde ich von der Wucht der Musik während der ersten 45min überrascht. Die Titel des mittleren etwas lyrischeren Teils kannte ich gut. Zum Abschluß legte sich der Meister nochmal richtig ins Zeug mit phantastischen Gitarrensoli, bei denen er sich zu meinem großen Bedauern oft zur Seite drehte oder dem Publikum den Rücken zeigte, sodass ich sein Gitarrenspiel nicht immer ganz genau sehen konnte.

Die Zitadelle war mit 7000 Zuschauern gut gefüllt. Viele sangen mit, tanzten, jubelten, brüllten dazwischen. Alle hatten ihren Spaß. Der Meister machte sogar eine kurze Bemerkung zum glücklicherweise ausbleibenden Regen (es waren schwere Gewitter angekündigt). Es war bis zum Abend 22 Grad warm und wir hatten einen wunderbaren Neil-Young-Abend.

Presseberichte über das Berlin Konzert:
Morgen Post: Neil Young lässt die Zitadelle beben.
Berliner Zeitung: Er tanzte übers Wasser.

Video: Neil Young "Ive been waiting for you" Berlin 19.8.2008

Fotos: Neil Young Berlin von Ina Wagner

Montag, 18. August 2008

Eric Clapton - Berlin Waldbühne 15.8.2008


Eric Clapton
15.8.2008 Berliner Waldbühne
Vorgruppe: Jakob Dylan

Songliste:
Tell The Truth
Key To The Highway
Hoochie Coochie Man
Here But I'm Gone
Outside Woman Blues
Isn't It A Pity
Why Does Love Got To Be So Sad
Rock Me Baby
Nobody Knows You When You're Down And Out
Motherless Child
Travelling Riverside Blues
Running On Faith
Motherless Children
Little Queen of Spades
Before You Accuse Me
Wonderful Tonight
Layla
Cocaine

Zugabe:
Crossroad

Bericht & Fotos: Ina Wagner

Die Tickets zu diesem Konzert kauften wir schon voller Vorfreude auf einen hochsommerlichen Abend mit Eric Clapton in Bestform Ende letzen Jahres. Es war unser erstes Livekonzert mit dem Weltstar. Leider regnete es seit dem Mittag recht heftig und erst am späten Abend lies der Regen nach. Mit vielen Regenschutzutensilien (Regenschirm, Regenjacken, gr. Mülltüten) beladen, suchten wir uns 1,5 Stunden vor Konzertbeginn einen schönen Sitzplatz. Die Waldbühne war trotz der widrigen Witterungsbedingungen fast ausverkauft und die Ränge bis oben gefüllt (20000 Konzertbesucher). 19Uhr trat Jacob Dylan (Sohn von Bob Dylan) im Vorprogramm mit seiner Band auf. Stimme und Outfit ähnelten seinem Vater sehr.

Ina & Raig bestens gerüstet
Um 20.10Uhr betrat dann der Meister die Bühne. Ohne Begrüßung des Publikums oder richtiger Vorstellung seiner Mitstreiter spielte er sein Programm herunter. Auf 2 Großleinwänden seitlich der Bühne konnte man seiner Gitarrenkunst folgen. Die Klassiker "Hoochie Coochie Man", "Layla", "Cocaine" und "Crossroads" erstmals live zu sehen, hat mich schon sehr beeindruckt. Aber auch die ruhigeren im Sitzen vorgetragenen Soulstücke gefielen uns gut. Der 2. Gitarist Doyle Bramhall beeindruckte im Zusammenspiel mit Clapton. Pünktlich gegen 22 Uhr war das Konzert zu Ende. Völlig durchnässt von Innen und Außen traten wir unserem Heimweg an. Aufgrund von Bauarbeiten der S-Bahn benötigten wir bis nach Hause 2,5 Stunden.

Bei einem lauen Sommerabend hätte es ein phantastisches Konzert sein können, so aber werden uns wohl die äußeren Begleitumstände in langer Erinnerung bleiben.

Presseberichte:
Die Nacht der langen Finger

Fotos: von Ina Wagner


Freitag, 15. August 2008

Max Nagl - Gmunden Stadttheater 14.8.2008


Foto: Max Nagl Big Four plus Joey Baron, Gmunden 14.8.2008, WH

Seit langer langer Zeit war ich gestern in Gmunden wieder einmal bei einem Jazzkonzert. Die Jazzformation: Max Nagl Big Four plus Joey Baron gastierte im Stadttheater. Auch wenn mir jetzt nicht jede Komposition gefiel erkannte man die Qualität der einzelnen Musiker! Der Schlagzeuger Joey Baron war gewaltig! Zusammen mit dem Bassisten Brad Jones bildetetn die beiden eine beeindruckende Rhytmuskombination!

Line up:
Max Nagl, sax, comp
Steve Bernstein, tp
Noel Akchoté, g
Brad Jones, b
plus Joey Baron, dm

Ein amerikanisch-österreichisch besetztes Quintett mit führenden Vertretern ihres Instruments und zukunftsweisender Jazzmusik. Max Nagl hat für diese Premiere ein neues Programm geschrieben, in dem sich der gebürtige Gmundner (5.10.1960) an frühere Eindrucke, Besuche und Konzerte in seiner Geburtsstadt erinnert. Genauso ist die Musik inspiriert von der musikalischen Umgebung des Salzkammerguts.

Max Nagl: In Gmunden 1960 geboren. Studium Konservatorium der Stadt Wien, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Wien. Mitgründer und/oder Mitwirkender in zahlreichen international beachteten Ensembles. Festivalauftritte in Europa und den USA. In vielen Bereichen zeitgenössischer Musik tätig (Jazz, Noise, Volksmusik), aber immer steht die Improvisation im Zentrum

Joey Baron: Geboren in den USA 1955. Sensibler Musiker, der als Begleiter mit höchster melodischer Qualität weltweites Ansehen genießt. Einer der führenden Schlagzeuger des modernen Jazz. Arbeitete mit Dizzy Gillespie, Chet Baker, Stan Getz, Ellery Eskelin, Tim Berne, Arthur Blythe, Fred Frith, u.v.a.

Mittwoch, 13. August 2008

The Floyd Council live im Gasometer!


Wie schon im Juli angekündigt wird es ein Pink Floyd Tribut Konzert in Wien geben. The Floyd Council werden am 24.10. (FR) im Gasometer ein 2 1/2 Stunden Konzert spielen! Der Gasometer bietet 2000 Besuchern Platz. Das wird ein Fest für Pink Floyd Fans! Die Band bereitet sich bereits auf dieses Konzert vor. Sie studieren neue Songs ein, der eine oder andere neue Song wird ins Live Programm aufgenommen werden! Derzeit diskutiert man außerdem noch über zusätzliche Licht, Film und andere Effekte!

Vor einiger Zeit hatte ich dieses Thema bereits im Blog angesprochen. jetzt frage ich euch noch einmal: Wer von euch hat Interesse an dem Konzert? Vielleicht organisiere ich vor dem Konzert noch ein Treffen. Es wäre ein idealer Zeitpunkt auch einmal Fans aus Österreich kennenzulernen!

Foto: The Floyd Council 30.5.2008 Salzburg Rockhouse, WH

Mittwoch, 6. August 2008

Gilmour rockt in seiner Scheune!


Wenn David Gilmour nicht auf der "Remember That Night" DVD den "Island Jam" veröffentlicht hätte, wüssten wir gar nicht von seinen Scheunen-Sessions mit Rick Wright, Guy Pratt und Steve DiStanislao. Im Januar 2007 trafen sie sich um in seiner Scheune zu musizieren! Auf der kommenden "Live in Gdansk" werden drei weitere Stücke dieser Session zu sehen sein. Die drei "Barn Jams" tragen klingenden Titel wie: Barn Jam 166, Barn Jam 192 und Barn Jam 121. Dabei wurden auch die Instrumente gewechselt, so spielte Gilmour auch mal die Drums, Pratt wechselte zur Gitarre und Drummer Steve DiStanislao griff auch zum Bass.


Barn Sessions 2007
Und wer weiß ob es in den 1 1/2 Jahren die seither vergangen sind nicht weitere Scheunen-Sessions gegeben hat! Ich gehe einfach mal davon aus! Und von mir aus trägt Gilmours nächstes Album auch den Titel "In The Barn"! Ich denke das Gilmour immer wieder mal an neuen Melodien, Riffs und Songs arbeitet! Ich kann es kaum erwarten ihn wieder live on stage zu sehen!!

David Gilmour - Island Jam - London Empire Cinema 6.9.2007